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Leinwand Kaufberatung – Darauf sollte man achten

Die Suche nach einer geeigneten Leinwand stellt neben dem Beamerkauf die letzte Hürde zum eigenen Heimkino oder der professionellen Präsentation auf Arbeit dar. Doch was sich zunächst kompliziert anhört ist in der Praxis doch recht einfach.

Im folgenden stellen Wir unsere Schritt-für-Schritt-Anleitung für den Kauf der perfekten Beamer Leinwand vor. Alles was Du für die Wahl der richtigen Beamer Leinwand wissen solltest findest du in den folgenden Schritten kurz und einfach erklärt.

Im Zuge der Schritt-für-Schritt-Anleitung werden wir feststellen welche der fünf Leinwände zu dir passt.

 

 

Wahl des Beamers

Der Kauf des Beamers bzw. die feststehende Entscheidung welches Modell gekauft werden soll ist der erste Schritt für die Anschaffung einer Heimkinoleinwand.

Eine Heimkinoleinwand wird immer passgenau für den jeweiligen Beamer gekauft um dessen Stärken zur Geltung zu bringen bzw. Mängel zu verbergen.

Der erste Schritt: einen geeigneten Beamer kaufen

 

Wie wird die Leinwand genutzt?

Beim zweiten Schritt geht es darum, festzulegen wie und wo die Leinwand eingesetzt werden soll. Dafür sollten folgende Fragen beantwortet werden:

  1. Soll die Leinwand mobil und flexibel an mehreren Orten oder ausschließlich in einen dafür geeigneten Raum genutzt werden?
  2. Wird eher nach einer günstigen Leinwand oder nach einer möglichst hochwertigen Heimkinoleinwand gesucht?

Eine Beamer Leinwand kann vielfältig verwendet werden. Im Zuge dessen haben sich vier Hauptkategorien durchgesetzt.

 

Mobil einsetzbare Leinwände

Maximale Flexibilität, universell einsetzbar und vor allem schnell auf- und abgebaut sind mobile Leinwände. Sie eignen sich für den Einsatz in Gaststätten, Präsentationen im Geschäftsbereich, Filmvorführungen im eigenen Wohnzimmer und für Büroeinsätze. Es handelt sich um portable Leinwände, die schnell aus ihrem Kasten geholt und über ein Scherengelenk am jeweiligen Einsatzort aufgebaut werden können.

Eine noch günstigere Option zur Kofferleinwand ist die sogenannte Stativ Leinwand. Bei einer Stativleinwand entfällt die Notwenigkeit der Installation, weshalb diese noch schneller aufzubauen ist als die Kofferleinwand.

Rollo Leinwände für den stationären Einsatz

Laut verschiedenen Beamer Leinwand Tests ist die Rollo Leinwand die wirtschaftlich sinnvolle Variante für die stationäre Nutzung des Beamers und der Leinwand. Solche Leinwände kommen vorwiegend im heimischen Wohnzimmer zum Einsatz und sind in der Regel hochwertiger als mobil verwendbare Leinwände. 

Neben der Einsatzmöglichkeit fürs Heimkino, finden solche Leinwände vermehrt Einsatz in Schulen oder speziellen Präsentationsräumen. Sie sind die preisgünstige Alternative für stationäre Beamerpräsentationen.

In Beamer Leinwand Tests wird oft auf den Vergleich zwischen Leinwand und Raufasertapete zurückgegriffen um die Vorzüge einer Leinwand zu kommunizieren. So kann eine Rollo Leinwand eine gleichmäßige Reflektion des Lichts sowie eine bis zu 30% bessere Lichtausbeute garantieren. Ohne Vorteile zur Raufasertape hätten sich Beamer Leinwände wohl kaum durchgesetzt. 

Diese Vorteile werden durch eine speziell auf die Beamertechnologie zugeschnittene Beschichtung der Oberfläche einer Rollo Leinwand erreicht. Betrachtet man die Bestandteile der Beschichtung im Einzelnen, spricht man von den sogenannten Gainfaktoren.

Als Gainfaktor wird der tatsächliche Reflexionswert einer Leinwand bezeichnet. Die auf der Oberfläche der Beamer Leinwand befindlichen Magnesium Carbonate dienen zur Reflexion des einfallenden Lichtstrahls durch den Beamer. Je mehr von dem einfallenden Licht gleichmäßig zurückgeworfen wird, desto höher ist der Gainfaktor. 

Gainfaktor für das Wohnzimmer: Leinwände mit dem Tuchtyp D eignen sich hervorragend für Heimkinoanlagen. Solche Leinwände erlauben die Betrachtung der gezeigten Filme zu jeweils 60° links und rechts der Leinwand, so dass man nicht gezwungen ist direkt vor der Leinwand zu sitzen. Diese Leinwände haben zumeist eine mattweiße Oberfläche und einen Gainfaktor von 1.0 bis 1.2.

Gainfaktor für Business Beamer: Leinwände des Typs S können das Licht fast doppelt so hell zurückwerfen wie Leinwände mit Tuchtyp D. Sie weisen einen Gainfaktor von 1.7 bis 2.4 auf und können so gar für Bildprojektionen unter freiem Himmel (unter Tageslichteinfall) verwendet werden. Wer im Geschäftsbereich sicher gehen will, dass die Projektion überall gelingt, entscheidet sich für eine Leinwand des Typs S.

High-End-Projektionen mit motorisierten Leinwänden

Sie ist die meistgekaufte und beliebteste – Die elektrische Motorleinwand. Die verbauten Motoren sind sehr geräuscharm und energiesparend. Deshalb können moderne motorisierte Leinwände in fast jedem Raum verbaut und installiert werden. Sie eignen sich mühelos für die Installation an der Unterseite der Zimmerdecke oder seitlich an der Wand.

Auch bei elektrischen Motorleinwänden gibt es sowohl die Möglichkeit des Tuchtyps D und des Typs S.

Mit einer solchen elektrischen Leinwand kann man bequem mit der Funkfernbedienung die Leinwand aus- und einfahren. Eine Kombination von modernen elektrischen Leinwänden mit der Mediensteuerung ist ebenfalls problemfrei möglich. 

Die Rahmen Leinwand

Die perfekte Plananlage des Leinandtuches kann mit einer Rahmenleinwand gewährleistet werden. Will man die höchstmögliche Qualität der Beamerprojektion erreichen, kommt eigentlich nur die Rahmenleinwand in Frage. Mit den höchsten Qualitätsansprüchen eignet sich eine solche Leinwand für auf Perfektion ausgerichtete Heimkinoanlagen im Privatbereich.

Für den Filmfan der Extravaganz bietet der Markt Multiformat Leinwände im Rahmen an. Eine solche Multiformat Leinwand zeichnet sich dadurch aus, auf Knopfdruck das gezeigte Format wechseln zu können. So kann der stolze Heimkinobesitzer zwischen den im TV üblichen 16:9 und dem klassischen Kinoformat 21:9 Hin und Her wechseln ohne dass die Bildqualität darunter leidet.

 

Fazit zu Punkt 2: Der Markt bietet eine Vielzahl von Leinwänden für verschiedene Anwendungszwecke an. Kennt man die Kategorie bzw. den gewünschten Einsatzweck kann man eine riesige Auswahl bereits eindämmen. 

 

Schritt 3 – Die Auswahl der Tuchoberfläche

Die Oberflächenbeschaffenheit der Leinwand entscheidet wie stark und in welchen Winkel das einfallende Licht reflektiert wird. Weiter oben haben Wir bereits die Begrifflichkeit des Gainfaktors erklärt. Nun gilt es für Dich herauszufinden, unter welcher Lichteinstrahlung der Umgebung Beamer und Leinwand ihre Arbeit vollführen sollen. 

Ist das Licht der Umgebung regulierbar?

Kann das einfallende Licht durch Fenster etc. reguliert oder der Raum gar völlig abgedunkelt werden? Oder ist der Raum, in dem die Leinwand genutzt werden soll abhängig von der Umgebungsbeleuchtung?

Diese zwei Fragen solltest Du vor der Anschaffung einer neuen Beamer Leinwand klären. Durch den Kauf der perfekten Leinwand können negative Einflüsse der Umgebungsbeleuchtung auf die Farbwiedergabe oder den Kontrast vermieden werden.

Bei einem Raum der perfekt abgedunkelt werden kann reicht in der Regel ein Gainfaktor von 1.0 aus und es kann eine Menge Geld gespart werden. 

Die Raumbeschaffenheit

Betrachtet man die Aufteilung eines Raums, wird man feststellen können welche Art Leinwand benötigt wird. Wichtige Punkte sind an dieser Stelle die Größe der Leinwand und der benötigte Sichtwinkel den die Leinwand ermöglichen soll.

Ist der Raum eher lang und schmal sollte mehr Augenmerk auf die Größe der Leinwand gelegt werden. So können auch Personen in der letzten Reihe das Bild problemfrei erkennen. 

Ein eher breiter Raum benötigt eine Leinwand mit größeren Sichtwinkel, so dass auch Personen rechts und links der Leinwand die Projektion klar und deutlich erkennen. 

Worauf liegt der Fokus?

Je nachdem worauf der Zuschauer wert legt sollte auch die Leinwand gewählt werden. Im Bereich Business und Präsentationen steht die klare Sichtbarkeit im Vordergrund. Leinwände für diesen Einsatzzweck sind zu meist weiß oder mattweiß.

Will der Betrachter eine kontraststarke Projektion empfehlen aktuelle Beamer Leinwand Tests eher graues Tuchmaterial, wie es professionelle Kinobesitzer verwenden.

 

Das benötigte Bildformat

Wir sind bereits im vorletzten Schritt zum Kauf der perfekten Leinwand angekommen.

Nun sollte das benötigte Bildformat festgelegt werden. Es sind demnach Überlegungen anzustellen, woher der Beamer seinen Dateiimport erhalten soll bzw. welche Art von Präsentation im Fokus stehen soll.

In den meisten Heimkinos werden Notebooks oder ein PC an den Beamer angeschlossen. Diese geben das Bildformat je nach Voreinstellung in 4:3, 16:9 oder 16:10 wieder. Eine Blu-ray gibt die Bilddateien in 16:9 oder 21:9 wieder.

Gemäß der Eingabedateien sollte die Beamer Leinwand im gewünschten Format gekauft werden. Eine Multiformat Leinwand kostet in der Anschaffung etwas mehr, kann jedoch auf Knopfdruck zwischen mehreren Formaten wechseln. 

 

Die Größe der Leinwand

Wir sind im letzten Schritt der Anschaffung einer Beamerleinwand angelangt. Nun gilt es die Größe der Leinwand angepasst an die räumliche Situation des Einsatzortes zu bestimmen.

Die Größe des Raumes entscheidet, wie groß eine Leinwand maximal sein kann. Daher muss jeder, der sich eine Beamer Leinwand kaufen möchte, seine Räumlichkeiten zunächst vermessen. 

Im nächsten Schritt sollte die Beamerleistung überprüft werden. Ein großer Raum und eine große Leinwand sind gut und schön – helfen aber nicht wenn der Beamer eine so große Leinwand nicht voll und ganz nutzen kann. Die Projektionsleistung des jeweiligen Beamers ist demnach mit entscheidend für den Kauf der Leinwand. Daher sollte vor dem Leinwandkauf zunächst der Beamer selbst angeschafft werden. 

Diese Faustregeln helfen beim Kauf der perfekten Leinwand:

  1. die erste Sitzreihe sollte in etwa zwei Bildschirmhöhen weit entfernt von der Leinwand Platz nehmen
  2. ist die Leinwand für mehrere Sitzreihen gedacht, sollte sie sich die Höhe im Verhältnis 1:6 des Abstandes zur letzten Sitzreihe befinden
  3. für Heimkinoanlagen: die Leinwand sollte nur halb so groß sein wie der Sitzabstand (4m Sitzabstand entspricht einer 2m großen Leinwand)

 

Wir hoffen diese Schritt-für Schritt-Anleitung, wie die perfekte Leinwand ausgewählt wird konnte Dir behilflich sein. Nicht vergessen solltest du, dass der erste Schritt zur Leinwand der Kauf eines Beamers ist, da sonst nicht alle Faktoren berücksichtigt werden können. 

 

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